Sternla WakeRace 2016

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Aug 5th, 2016
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Der Sieg beim Sternla WakeRace 2016 in Würzburg geht an Nico Juritsch aus Österreich

Nico Juritsch aus Kärnten (AUT) setzt sich in einem spannenden Finale gegen den Titelverteidiger Philipp Schramm durch und gewinnt das Sternla WakeRace 2016 // internationales Starterfeld sorgt für Action auf dem Main // mehr als 20.000 Zuschauer erleben einen perfekten Sommertag mit jeder Menge Unterhaltung am Würzburger Stadtstrand

Würzburg, Juli 2016: Was im ersten Jahr trotz schlechtem Wetter schon gut funktioniert hatte, 2015 dann zu einem riesigen Sommerfest am Main wurde, konnte die lauterbach kreativbetreuung e.K. am 24. Juli 2016 noch einmal toppen! Das Sternla WakeRace hat sich zu Europas größtem eintägigen Wakeboard- Event am Boot entwickelt und lockte neben tausenden Zuschauern aus der Region auch Besucher aus der ganzen Republik an den Fuß der Festung Marienberg, mitten in Würzburg. Zudem waren dieses Jahr erstmals zwölf Wakeboarder aus Deutschland, aber auch Österreich und der Schweiz eingeladen, die gemeinsam für einen spektakulären Wettkampf sorgten.

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Los ging es bereits am Freitagabend mit der RidersParty in der „Escobar“, bei der selbige zeitweise zur Lasertag-Arena umgebaut, den perfekten Beginn des Wochenendes markierte. Am Samstag Vormittag stand dann das Training auf der Wasserskistrecke in Eibelstadt auf dem Programm. Nachdem sich die Rider auf die Welle der mehr als 400-PS starken Malibu MXZ-22 von Marius Boats aus Kahl am Main eingeschossen hatten, ging es in die Qualifikation. Hier hatten sich die Verantwortlichen um Head-Junge Alex Neuwirth ein spannendes Format ausgedacht, das eine Kombination aus Freeriding und einem Set aus drei Tricks – einem Style-, einem Tech- und einem Spin-Trick – erforderte. Bei allen kam dieser Modus gut an und doch musste man sich hier bereits von vier Fahrern verabschieden, denn nur sechs konnten sich den Weg für den Hauptevent am Sonntag ebnen. Letztlich waren es Philipp Burkhard (GER), Reto Schäfler (SUI), Philipp Hofer (AUT) und Pascal Lippert (GER), für die das Wochenende nur noch als Zuschauer weiterging. Eine Runde weiter hingegen waren Ariano Blanik (GER), Maurus Zwicker (SUI), Ben Kassin (GER), David Hofer, Nico Juritsch (beide AUT) und Pascal Perrottet (SUI), die sich zu dem gesetzten Vorjahressieger Philipp Schramm und dem Dritten aus 2015 Tobias Dammith (beide GER) in die erste Runde am Sonntag gesellten. Die Ergebnisse wurden am Abend beim RidersDinner im „Wohnzimmer“ verkündet, wo sich alle bei einem leckeren Burger-Buffet bestens stärken konnten. Im Anschluss wurden noch die Gruppen für die erste Runde des Haupt-Wettkampfs am Sonntag ausgelost, ehe die Nacht über von dem ein oder anderen noch ausgiebig gefeiert wurde.

Früh aufstehen hieß es am Sonntag dennoch, denn im Anschluss an das Riders-Meeting ging es schon kurz nach 9 Uhr erstmals auf’s Wasser. Zwei Heats a vier Rider standen auf dem Programm. Während Vorjahressieger Philipp Schramm aus Aschaffenburg sein Programm konstant abspulte und sich so einen Platz in der nächsten Runde sichern konnte, gelang dies Maurus Zwicker (SUI), der seinen Quali-Heat noch gewonnen hatte, überraschenderweise nicht. Mit zwei Stürzen musste sich der Mitfavorit letztlich geschlagen geben. Der Kampf um den zweiten Platz für die nächste Runde ging dafür an einen Landsmann von Maurus, den sympathischen Berner Pascal Perrottet, der sich knapp vor dem deutschen Nachwuchstalent Ben Kassin durchsetzen konnte. In Heat #2 erwischte es mit Ariano Blanik aus Rossau (GER) einen weiteren Geheimfavorit, denn er war nur eine Woche zuvor zum Deutschen Meister bei den Open Men gekürt worden. Auch Ari hatte seinen Qualifikationslauf tags zuvor gewinnen können, erwischte nun aber wohl einen schlechten Tag und musste sich so, genau wie David Hofer (AUT) in der Hauptrunde geschlagen geben. Somit war der Weg ins Halbfinale für den Sternla WakeRace erprobten Tobias Dammith aus Mannheim ebenso geebnet wie für Nico Juritsch (AUT), der nach einem kurzfristigen Ausfall im Vorjahr, bei dieser Auflage offensichtlich ein gehöriges Wörtchen um den Sieg mitsprechen wollte.

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Die Mittagspause konnten die immer zahlreicher auf das Eventgelände strömenden Besucher, auf die ersten 5.000 Gäste warteten die Wakebags mit einigen schönen Goodies an den Eingängen, dann bei einer der vielen Attraktionen genießen. Auf der MainDing-Showbühne gab es neben Live-Konzerten und Musik von angesagten DJs auch Einlagen der Main-Topmodels, von DanceEncore oder aber Vorführungen der Cheerleader-, Kampfkunst und Fitness-Teams. Kinder konnten sich beim Bumberball, Archery oder in den Hüpfburgen austoben, um im Anschluss im Sternla Riesenrad die Aussicht zu genießen. Und auch an den sonstigen Ständen war jede Menge geboten. Wer es sich kulinarisch gut gehen lassen wollte, fand zudem einige Foodtrucks mit leckerem Essen und dazu gab natürlich es ein kühles Sternla Hell oder Radler bzw. frisch gepresste Säfte für die Kids.

Die Rider hatten sich in der Pause augenscheinlich auch gestärkt und so gaben die Verlierer der ersten Runde nun in der sogenannten „Losers Round“ nochmal alles. Im „Head-to-Head“ Modus traf Ariano Blanik auf Maurus Zwicker im Kampf um Platz 7. Der Deutsche konnte dieses Mal seine Leistung besser abrufen, wohingegen Maurus wohl einen nicht so guten Tag erwischt hatte und so war es Ariano, der sich durchsetzen konnte. Im zweiten Duell, dieses Mal ging es um Platz 5, zog ein Deutscher Rider den Kürzeren und ein Österreicher durfte sich freuen. Ben Kassin, der in der Vorwoche erneut den Deutschen Meistertitel bei den Junioren gewonnen hatte, musste sich David Hofer aus Vorarlberg geschlagen geben. Bevor es im Halbfinale abging, vollführte Reto Reißmann, einer der Pioniere des Wakesurfens in Deutschland, noch eine Show auf der Welle. Denn auch für das Wakesurfen konnte die Malibu MXZ-22 dank Surf Gate eine perfekte Welle zaubern. Gerade für Zuschauer, die Wakesurfing noch nicht kannten, war es faszinierend, wie er allein von der Welle angetrieben ohne Verbindung zum Boot seine Tricks ablieferte.

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Im Anschluss ging es wieder hoch hinaus und das bei angenehm sommerlichen Temperaturen: im ersten Duell trafen zwei alte Bekannte aufeinander. Philipp Schramm gegen Tobias Dammith. Philipp, der seinen Run mit technisch schwierigeren Tricks garnierte, konnte sich dadurch letztlich den Platz im Finale sichern. Im zweiten Halbfinale setzte sich der amtierende Österreichische Staatsmeister, Nico Juritsch, gegen den Oldie des Starterfeldes, Pascal Perrottet, durch und somit standen die Läufe zum großen Abschluss des Tages fest. Bevor es so weit war, gaben die Rider Autogramme und standen für gemeinsame Bilder an der RidersArea bereit. Doch dann galt es sich die besten Plätze für die wichtigste Entscheidung des Tages entlang der 400 Meter Wettkampfstrecke zu sichern. Zu dieser war das Eventgelände, in dem über den Tag sage und schreibe 20.000 Zuschauer gezählt wurden, dann auch rappelvoll. Harry Döpfert, die charmante fränkische Stimme des Wakeboardens, sorgte dafür, dass die Zuschauer informiert waren, was auf dem Wasser abging, denn das war Wakeboarding der Extraklasse.

Wie im Vorjahr war es Tobias Dammith, der den 3. Platz einfahren konnte. Unter anderem sein massiver Frontflip Tailgrab direkt zu Beginn des Runs, sowie ein sauberer SW HS 540, kombiniert mit vielen weiteren stylischen Tricks, sorgten dafür, dass die drei Judges, Alex Neuwirth, Sandro Reinhardt und Patrick Hentschel, den Mannheimer vor Pascal Perrottet auf dem Podium sahen. Pascal zeigte zwar unter anderem mit dem Hoochie-Glide eine Trick, der die Menge begeisterte, musste sich aber dennoch geschlagen geben.

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Nun stand nur noch die letzte Entscheidung auf dem Programm: Deutschland gegen Österreich. Lokalmatador gegen WakeRace Neuling. Philipp Schramm gegen Nico Juritsch. Nico sollte vorlegen und tat das mit Bravour. Gerade rechtzeitig zum großen Finale packte er seinen besten Lauf des Wochenendes aus. Unter anderem Whirlybird, Crowmobe und zum Abschluss ein SW TS Off-Axis 720 waren ein ordentliches Pfund. Philipp ging jedoch voll konzentriert an die Sache, schließlich wollte er den Vorjahressieg wiederholen. Ein schöner HS FS Off-Asis 540 sowie die Tootsie-Roll im Run waren gute Vorzeichen, doch leider stürzte der Aschaffenburger dann beim KGB und so konnten es auch seine weiteren Tricks nicht verhindern, dass es bei der 3. Auflage des Sternla WakeRace wieder einen neuen Gewinner gab.

Die Gewinner bekamen bei der abschließenden Siegerehrung von Veranstalter Frank Lauterbach zusammen mit Sternla Brand Manager Matthias Klingbeil nicht nur wieder Pokale überreicht, sondern nahmen auch dicke Schecks im Gesamtwert von 2.500 Euro mit nach Hause. Der größte davon, immerhin 1.000 Euro, ging an den Gewinner. Natürlich durfte aber auch die obligatorische Sternla-Dusche durch die Kontrahenten nicht fehlen. „Letztes Jahr wollte ich schon kommen und habe mich dann leider kurz vor dem Contest verletzt,“ so Nico nach der Siegerehrung. „Dass es nun gleich bei meiner Premiere zum Sieg gereicht hat, ist natürlich der Wahnsinn. Es war ein tolles Wochenende mit Freunden und ein Wettkampf, wie es sie leider viel zu selten gibt. Danke an Philipp und die anderen Jungs für die gute Battle, aber auch an Frank und alle Beteiligten für dieses super Event!“

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So ging das Sternla WakeRace am Stadtstrand trotz der vielen tausend Zuschauer bei entspannter und friedlicher Atmosphäre zu Ende. Auch Frank Lauterbach, Gründer und Inhaber der lauterbach kreativbetreuung e.K. war am Abend überglücklich: „Ich wusste, dass es schwer werden würde, das perfekte vorherige Jahr nochmal zu toppen und dennoch können wir jetzt mit Stolz sagen, dass es uns gelungen ist. Vielen Dank an alle Sponsoren, Partner, Helfer und Rider, aber natürlich auch an die Zuschauer, denn ohne diese wäre das nicht möglich.“ Und weiter ergänzte er: „Wir wollen auch nächstes Jahr nochmal einen drauf packen, denn es macht einfach Spaß den Besuchern und Ridern einen tollen Tag mit Action auf und neben dem Wasser zu bieten. Die glücklichen Gesichter zu sehen ist alle Anstrengungen dafür wert!“ Bleibt also abzuwarten, ob sich auch nächstes Jahr ein neuer Sieger in die Geschichtsbücher eintragen darf, oder ob einer der bisherigen nach der Krone greifen kann?

Der Main hat wieder bewiesen, dass er ein perfektes Gewässer für Wakeboardveranstaltungen ist und das Sternla WakeRace gehört mittlerweile als einer der wichtigsten Events in den Kalender eines jeden Riders und wakeboardbegeisterten Zuschauers!

Fotos / Text: Veranstalter

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